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Besonderheiten

  • Resistent gegen physischen Schaden.
  • Heilt sehr schnell.

Tipps

  • keine

Beschreibung

Trotz ihres Engelsgesichts und der schönen süßlichen Stimme ist Growshia in der Tat ein böses kleines Ding. Mit großer Freude quält sie die anderen Feen im Garten mit ihrem unerbittlich gehässigen Widerhaken. Sie riss die bunten Blüten aus dem Schlosspark, spottete über Vernas überdimensionalen Umfang und machte sich über den armen Jasper und sein Lispeln lustig Sie war zu jeder Fee schrecklich, außer zu einem: Lorenzo. Mit seinem perfekt frisierten, goldenen Haaren und seinem strahlend weißen Lächeln. Er war von einer sehr guten Statur und Growshia war hoffnungslos in ihn vernarrt. Lorenzo ignorierte sie jedoch vollkommen, weil er nur Augen für Petula hatte, eine zierliche Fee mit einem munteren Kichern, die Growshia jeden einzelnen Nerven kostete.

Eines Nachmittags, als sie ihm doch auffiel, verbrachte Growshia Stunden damit, ihre Flügel in duftendem Rosenblütenblätterwasser zu baden. Sie verkleidete sich mit einem hübschen Kleid, dass sie so hell wie Lorenzo funkelnde Zähne funkeln ließ. Perfekt wurde es, indem sie ihre dunklen Locken unter ein rosa Mütze stopfte, genau wie es kichernde Rivalin immer tat.

So gekleidet, flatterte Growshia mit ihren kleinen Flügeln in die Luft und flog Runde um Runde um Lorenzo, der sie gar nicht bemerkte. Seine Augen waren nur auf Petula fixiert, die durch seine bewundernden Blick nur am Kichern war. Gewaltig gekränkt, wünschte sich Growshia zum gefühlt hundertsten Male, dass Petula sich in einen hässlichen Oger verwandeln würde und Lorenzo mit lautem Gebrüll in Growshia Arme schicken würde.

Ihre Gefühle wurden nach diesem jüngsten Scheitern weniger, Growshia brauchte etwas um sich aufzumuntern und so flog in das Burgverlies um eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen nach zu gehen – sie verspotten die düsteren Gefangenen, indem sie ihnen Worte von der herrlichen Freiheit ins Ohr flüsterte. Schnell erreichte sie das gewünschte Ergebnis: Die ersten beiden Gefangenen brachen prompt in Tränen aus, aber beim dritten klappte es nicht.

Es war ein eigenartiger, dunkelhaariger Mann, weder alt noch jung. Er trug eine Kapuze, einen lila Mantel und betrachtete Growshia mit seinen stahlgrauen Augen, als ob er auf unheimliche Art und Weise Einblick in ihre Seele hätte. Und anscheinend hatte er es wirklich. Mit einem verstohlenen Lächeln erzählte der Mann Growshia, dass er ihren größten Herzenswunsch lesen konnte und wenn sie ihm kleinen Gefallen tun würde, wäre er glücklich, ihr das zu geben, wonach sie sich am meisten sehnte. Sein Name war Timon, sagte er mit einer sanft melodischen Stimme.

Stand sie unter seinem Zauber? Growshia wusste es nicht, oder war sich zumindest nicht sicher, sie wollte doch nur Lorenzo haben und all ihre Gedanken kreisten um ihn, während sie die Schlüssel aus in den Taschen der schlafenden Wachen wühlte, um den den Schlüssel für den Kerker zu beschaffen. Sie befreite Timon aus seiner Zelle. Er verbeugte sich vor ihr und drückte sanft seine Hand auf ihr schnell schlagendes Herz und sagte, dass es geschehe. Growshia segelte aus dem Kerker.

Als sie noch in Gedanken befindlich in den Garten kam, traf sie eine Szene von großen Chaos: Hunderte verstümmelte Blumen lagen zerfetzt auf dem Boden, während oben im Himmel die Feen vor Angst kreischten und umherfliegenden Baumstämmen auswichen, die durch die Luft geschleudert wurden. Plötzlich hörte es Growshia. Ein lautes Gebrüll von einem abscheulichen Oger mit einer rosa Mütze auf seinem verdickten Kopf.

Monströs und abstoßend, verwüstete das riesige Tier wütend den Garten und schien nur auf eine Fee fixiert. Lorenzo, seine schönen goldenen Locken waren wild durch einander- er flog wild durch die Luft und brach mit einem lauten Aufschrei in Growshias Armen zusammen.

Sie gingen beide zu Boden. Growshia hielt ihn aber für einen Moment, bevor der brüllende Oger Lorenzo schnappte und die kreischend Fee in ihr klaffendes Maul stopfte. Petula aß Lorenzo. Endlich gesättigt schnappte sich der Oger seinen rosa Hut und trampelte aus dem Garten.

Growshia weinte. Aber ihre Tränen verwandelten sich schnell in Wut, als sie aus dem Augenwinkel einen Person mit Kapuze inmitten der Trümmer stehen sieht, die leise mit mehreren der anderen Feen spricht. Growshia Blick ging irritiert zu Timon, der sanft seine Hand zuerst auf Verna Herz legt, dann über Jaspers und schließlich über Brocks altes Herz. Endlich wandte sich Timon der wütenden Growshia zu.

Vollkommen bereit zu verlangen, dass er Lorenzo zurückbringen, entdeckte Growshia zu ihrem Entsetzen, dass es keine Worte waren, die aus ihrem Mund kamen, sondern eine langes munteres kichern. Sie versuchte es noch einmal, aber wieder rieselte nur ein munteres musikalisch Lachen aus ihrem abfälligen Mund. Verna, Jasper, und Brock grinsten mit Freude, und freuten sich, dass ihre Wünsche identisch waren. Sie wandten wollten sich freundlich ihrem Gönner zuwenden um sich zu bedanken, aber die mysteriöse Timon war schon weg.

Im weitläufigen Garten vom Schloss Ardent, kann Growshia immer noch zwischen den bunten Blüten gefunden werden. Aber Besucher sollten bedenken, dass sie trotz ihres frechen Lachens, immer noch die kleine Teufelsfee ist, wie vorher.

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